…Nach meinem Canada Abenteuer (und nach zahlreichen mehr oder weniger angenehmen Monaten in Deutschland), widme ich mich mal wieder meinem Blog :] Da Canada erstmal vorbei ist und ich das auch endlich für mich selbst abgeschlossen habe (finally!), werde ich hier nun wieder aus meinem Leben in Deutschland berichten. Ob das immer so interessant sein wird, steht in den Sternen. Ich denke mal, eher nicht. Aber es lohnt sich immer, ein bisschen was festzuhalten.
Ich weiß noch nicht genau, was ich schreiben werde. Ich bezweifle sowieso, dass das irgendwer liest. Aber darum geht es eigentlich auch gar nicht. Ich habe in letzter Zeit ein wenig über mich selbst nachgedacht. Vielleicht muss man once in a while mal was klarstellen… vielleicht muss das einfach mal sein, um sich selbst rechtfertigen zu können und so. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die meisten Leute meinen, mich zu kennen. Truth is: You do not.
“Don’t say you know me
when I don’t even know myself.”
Manchmal weiß ich nämlich wirklich nicht, wer ich bin oder was ich will. Ich kann mich manchmal nur sehr schlecht selbst einschätzen. Ich würde so gerne mehr über mich wissen, wissen, warum ich so bin wie ich bin und noch vieles mehr. Ich glaube, manche Leute, die mich nur oberflächlich “kennen”, halten mich manchmal für langweilig, keine Allgemeinbildung, schüchtern oder uninteressant. Ich würde mich selbst als eine eher introvertierte Person einschätzen, ich öffne mich nicht jedem beliebigen Menschen. Schon gar nicht einigen wenigen Idioten aus meinem Schulleben, die es gar nicht verdient haben, mich kennen zu lernen – die es auch gar nicht darauf anlegen, mich wirklich kennen zu lernen. Denn eigentlich bin ich eine tiefgründige Person mit vielen verschiedenen Seiten, melancholisch, humorvoll, treu und beschützerisch. Das mag vielleicht eingebildet klingen, aber so beschreiben mich andere Menschen, die mich wirklich kennen, und so würde ich mich auch selbst beschreiben.
Ich kenne mich nicht so gut mit Geschichte aus. Ich weiß eine ganze Menge über den 2ten Weltkrieg und von den Dingen, die davor passiert sind, viel mehr aber auch nicht. Ich sage im Unterricht manchmal nicht viel, weil… ja, warum eigentlich? Vielleicht, weil ich Angst habe, irgendetwas Dummes zu sagen und dafür ausgelacht zu werden. Oder weil ich einfach keine Lust habe, mich zu melden (was mein eigenes Problem ist). Ich denke mir jedoch eine ganze Menge dazu, ich habe eine eigene Meinung, die ich aber für mich behalte. Nur, weil ich in der Schule nicht ständig am Rumlabern bin, sondern mir ernsthaft Gedanken mache und viel überlege, bevor ich etwas sage, heißt das nicht, dass ich weniger intelligent bin oder whatsoever. Wenn sich manche Leute tatsächlich mal die Mühe machen würden, mich kennen zu lernen, dann würden sie noch jemand ganz anderen kennen lernen. Ich hab viele Seiten, die ihr noch nicht kennt und wahrscheinlich auch nie kennen lernen werdet. Aber ihr könnt’s gerne versuchen :]
Ich hasse diese Leute, die einfach nur rumlabern, streitsüchtig sind, immer nur rumdiskutieren und im Endeffekt nichts Produktives beizutragen haben. Diese hohlen, oberflächlichen Arschlöcher, die einfach nur Scheiße von sich geben und meinen, sie wären ganz cool. Besonders cool, wenn sie andere Menschen dumm anmachen oder versuchen, sie bloßzustellen.
Ich werde bald eine neue Textseite schreiben, in der ich noch ein bisschen mehr schreiben werd… über die Welt
Bald bin ich endlich 18! Mit 18 kann ich… nichts machen!!!
Aber dazu demnächst mehr!


